Unser Tryck

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Vers und Melodey: Uwe Höpner


Dieses ist ein Lied über einen Mann,
der ist so gross das man ihn nicht übersehen kann.
Seine Statur wird nur übertroffen von seinem Heldenmut.

Eine Stimme an des Feuers Schrein erschallt:
"Und Ihr wollt Helden sein!
Ihr müsst die Flamme spürn, die in euch brennt.
Doch eure Herzen schein mir kalt und leer
kein Heldenfunke sie erfüllt."

Und so schreitet des Feuers Wesen
an jedermann vorbei.
beäugt sie mit glühenden Augen und ruft
"Lasst die Flamme frei!
Wir brauchen Kämpfer doch ich seh nur feige Maden
keiner der mir würdig scheint."

Doch dann tritt einer mutig vor,
laut lacht er über die Gefahr.
"Komm nur her wenn du es willst,
ich bin hier! Ich bin da!"
Und so streiten sie,
kreuzen die Klingen Mal um Mal.
Hin und her wogt der Kampf
bis das Wesen dann doch bezwungen war.
und wenn einer fragt
wer ist bloss dieser wackre Mann
dann gebet gut acht auf das ich ihn beschreiben kann.

Stark wie ein Bär, gross wie ein Baum
gar heldenhaft er anzuschaun.
Er schmiedet sein eigenes Glück,
...unser Tryck.


Das war die Erste seiner Heldentaten von der ich hörte.
Doch nicht die letzte, denn sein Mut ist so gross wie sein Herz.<br>
Heimlich kauern sie im Schutz der Nacht versteckt
meiden jedes Wort.
Die Angst man könnt sie hören, meilenweit
lähmt jeden ihrer Atemzüge
sie sind erstarrt vor Furcht.

Doch der dunkle Feind er ist nicht weit entfernt
er schnüffelt sucht und triumphiert
als er sie dann sieht und seinen Freunden präsentiert.
und sie wissen dies ist die letzte Stund
nur noch Schmerzen, Pein und Tod.

Doch da bricht einer aus dem Wald.
Schützend stellt er sich vor Frau und Kind.
Und er wendet sich ihren Feinden zu,
ganz egal wieviel es sind.

Dann vom Feind umringt
von allen Seiten stürmn sie auf ihn ein.
Und doch hält er stand,
mutig zerschlägt er ihre Reih'n.
Und wenn einer fragt
wer ist bloss dieser wackre Mann?
Dann gebet gut acht auf das ich ihn beschreiben kann.

Stark wie ein Bär, gross wie ein Baum
gar heldenhaft er anzuschaun.
Er schmiedet sein eigenes Glück,
...unser Tryck.


Und kein Schlachtfeld dieser Welt
auf dem er nicht seinen Mann steht.
Kampfbereit die Lanze in die Höhe!

Fröhlicher Gesang aus vielen Kehlen erfüllt den Raum
warmes Kerzenlich und kaltes Bier.
Endlich Frieden nach Tagen langer Reise,
nach viel Kampf viel Feind viel Blut.

Und mittendrin ein Engelswesen sitzt
das Sinnbild einer schönen Frau.
Die Blicke auf sich zieht keiner der nicht verliebt
in sie. Doch sie gibt sich keusch und sittsam,
hier scheint keiner der ihr reicht.

Doch ihr gegenüber sitzt ein ganzer Mann
und ihre Blicke treffen sich.
Und er entfacht ihr Herz
so wie sies nie zuvor gekannt.
Immer höher schlägt es ihr
als er greift nach ihrer Hand.
Und dann führt er sie hinauf
was dort geschieht wird nicht genannt.
Und wenn einer fragt
wer ist bloss dieser wackre Mann?
Dann gebet gut acht auf das ich ihn beschreiben kann.

Stark wie ein Bär, gross wie ein Baum
gar heldenhaft er anzuschaun.
Er schmiedet sein eigenes Glück,
...unser Tryck.


Und so lasst euch sagen ich bin wahrhaft froh
ihn zu meinen Freunden zählen zu dürfen!
Denn so einen wie ihn trifft man nicht oft.
Er vereint alles was es zu einem grossen Mann braucht.
Und wenn ihr mir nicht glaubt dann schaut ihn euch nur an.

Den Beschützer der Gequälten,
den Jäger der Verfemten.
Ihr braucht euch nicht zu fürchten hier kommt Tryck!
Ein Held wie er im Buche steht,
dem Bösen er entgegen geht.
Er kämpft für Recht und Freiheit unser Tryck!
Er bricht der Frauen Herzen,
ist aufgelegt zu Scherzen.
Ein wahrhaft guter Mensch ist dieser Tryck!
Muskeln wie aus Stahl,
bereiten seinen Feinden Qual.
Est er auf eurer Seite ists ein Glück!

Der Rächer der Enterbten,
Erfreuer der Verhärmten.
Erklimmt die höchsten Berge,
Säuft untern Tisch die Zwerge.
Mit seiner grossen Klinge
vollbringt er Heldendinge.
Er spaltet Orkenschädel weit und breit
bekämpft das Übel jederzeit.

Stark wie ein Bär, gross wie ein Baum
gar heldenhaft er anzuschaun.
Er schmiedet sein eigenes Glück,
...unser Tryck! So ist unser Tryck!

Stark wie ein Bär, gross wie ein Baum
gar heldenhaft er anzuschaun.
Voll Güte auch zu dieser Stunde
zahlt er uns die nächste Runde.
Wer steht denn da am Waldesrand,
dicke Keule in der Hand?
Ists ein Ork oder ists ein Troll,
ich weiss nicht was ich machen soll!
Jetzt kommt er her, ich hab so Schiss
die Zukunft is jetzt ungewiss.
...Es ist der tapfere Tryck...
So ein Glück!

... unser Tryck!

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