So siegten wir

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Vers und Melodey: Uwe Höpner


Für Frieden und Freiheit, dem Tod uns’re Stirne boten wir.
Wir waren wenig, doch genug; was zählte, war der Mut,
und die Ehre, bis zum Tod zu streiten,
auf dass wir für ewig in den Hallen verweilen.

Weil wir von Herzen vereint dem Feind entgegeneilten,
weil wir Brüder waren und unser Blut teilten,
konnte nichts uns’re Bande lösen,
auch nicht die Kraft, die Kraft des Bösen.

So siegten wir!
Weil wir Brüder waren, die nichts entzweite –
war das Böse auch noch so stark.
So siegten wir!
Weil wir nicht verzagten, noch mehr wagten,
ohne Angst vor dem Tod.

Wir warn fast bezwungen, wir wankten, so nahe war der Tod.
Wir waren verzweifelt und ängstlich. Doch rannten wir nicht fort.
Wie ein Mann schrie’n wir, und ließen den Feind erzittern,
Mutter Erde erschüttern.

Die Wucht unserer Schläge trieb den Feind ein ums andere Mal zurück.
Wir eroberten das Schlachtfeld, Stück für Stück;
bis er verschwand, und es Stille war
und man das Licht des Morgens sah.
(Chorus)

Die Stille nach der Schlacht ging den Kämpfern durch Mark und Bein.
Wir sahen die Toten, hörten noch mal ihr Schreien.
Wie ein Mann sprachen wir ein Gebet,
auf dass ihr Götter euch der guten Seelen annehmt.

Betend sinken wir vor euch auf die Knie. Oh Götter, hört unseren Ruf.
Nehmt diesen mutigen Mann, diese mutige Frau in euer Himmelreich auf.
Denn sie gaben ihr Leben voller Ehre und Mut. Sie waren Teile von uns, denn wir teilten das Blut.
Und wir hoffen, sie dereinst wieder zu seh’n – in euren Hallen, wohin die Helden gehen,
wohin die Helden gehen!
(Chorus)

Vor der Götter Augen obsiegten wir.
Denn das Feuer war in uns, und so stehen wir hier.
Und können von uns’ren Taten berichten,
auf dass sie werden große Geschichten,

die man sich noch in vielen Jahren an den Feuern erzählt.
Die Taten werden unsterblich, wenn auch die Namen verweht.
Wir werden diesen Tag im Herzen tragen,
an ihn denken und nie mehr verzagen.

(Chorus)

Für Frieden und Freiheit, dem Tod uns’re Stirne boten wir.
Wir waren wenig, doch genug; was zählte, war der Mut.

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