Lied der Seefahrer

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Text

Vers: Kathleen Kunze
Melodey: Kathleen Kunze, Uwe Höpner


Der Winter war lang, wir blieben zu Haus.
Doch nun grünt es bald, es zieht uns hinaus.
Nun klingt es landauf, landab:
Hisst die Segel, wir legen ab!

c, em, am
c, G, dm, F, G


Die Langboote gleiten leicht, schnell dahin.
Ihre Ruder wie Schwingen von Vögeln sind.
Die Segel gespannt im Wind,
froh und sorglos und frei wir sind.

c, G, dm, a
c, G, dm, F, b


Und Vorin hält seine schützende Hand
über uns. Wir umschiffen Klippen und Land.
Über See klingt unser Lied,
das uns Hoffnung und Stärke gibt.


Chorus:
Und schlagen die Wellen zur Reeling hinauf,
das macht uns nicht bang, das hält uns nicht auf.
Übers Meer, getragen vom Wind,
kühn und furchtlos wie Varen sind.

F, am, dm, am
F, G, am


Und toben auch Stürme über das Land,
wir fahren doch weiterhin unverwandt
bis zum Ende dieser Welt.
Es gibt nichts, das uns irgendwo hält.


Und Vorin hält fern von uns Übel und Leid.
Er ist bei uns heute und für alle Zeit.
Wir pflügen solang durch die Gischt,
wie das Lebenslicht nicht erlischt.


(Chorus)


Und regt sich einmal kein Lüftchen, kein Hauch,
dann holen wir flink aus des Langbootes Bauch
die Ruderblätter hervor
und schon segeln wir wie zuvor.


Und Vorin lohnt uns’re Taten, den Fleiß –
ein glückliches Leben der wahrhafte Preis,
der uns täglich auf See geschenkt,
unser Schicksal zum Guten lenkt.


(Chorus)


So steh’ ich am Bug und blicke hinaus
auf das Meer und die Wellen, und ich weiß genau,
dass ich hier zu Hause bin –
eins mit dem Meer, mit der Brandung und dem Wind.

c, em, am,
c, G, dm, F, G, am

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